Dank Erd-Pyramiden: Adelsdorf soll Tourismus-Destination werden

Der Fotobeweis für die Pyramidenbauten am SeeSide-Gelände. (Bild: Christian Pöllmann)

Das Baugebiet SeeSide in Adelsdorf hat in den letzten Monaten vor allem negativ Schlagzeilen gemacht. Viele alteingesessene Bürger sehen durch die schiere Größe des Gebiets den Dorffrieden bedroht. Andere finden die dichte Bebauung unpassend.

Jetzt aber könnte SeeSide doch noch zum großen Gewinn für Adelsdorf werden. Christian Pöllmann, Gastronom und Hobby-Fotograf, hat per Zufall ein Projekt enttarnt, das Bürgermeister Karsten Fischkal und die Verantwortlichen des SeeSide-Konsortiums noch geheim halten wollten. In den vergangenen Wochen wurden mehrere Pyramiden aufgeschüttet, deren Ähnlichkeit zu den Bauwerken im ägyptischen Gizeh nicht zufällig ist.

Der Fotobeweis für die Pyramidenbauten am SeeSide-Gelände. (Bild: Christian Pöllmann)
Der Fotobeweis für die Pyramidenbauten am SeeSide-Gelände. (Bild: Christian Pöllmann)

Wie ein Vertreter des SeeSide-Konsortiums gegenüber dem Adelsdorfer Gemeindeschreiber erklärte, sei man nach intensiven Beratungen zum Ergebnis gekommen, dass die Gemeinde zur Bewältigung ihrer Finanzkrise nicht allein auf Wachstum durch Einwohner setzen könne, sondern weitere Einnahmen benötige. Diese sollen ab Sommer 2017 Touristen bringen, die die derzeit in Bau befindliche „Adelsdorfer Pyramidenlandschaft“ bestaunen möchten. Man glaube an eine Win-Win-Situation, so der SeeSide-Vertreter. Zum einen seien Pyramiden eine günstige Art, den Erdaushub zweitzuverwerten. Zum anderen scheuen wegen des globalen Terrorismus immer mehr Menschen Urlaub in Ägypten und anderen Ländern. Adelsdorf könne hier eine sehr gute Alternative sein.

Aus dem Rathaus gab es zu den durch das Pöllmann-Foto publik gewordenen Pläne noch keinen offiziellen Kommentar. Spekulationen schießen dennoch ins Kraut, wie sich um die jetzt bereits erkennbaren sieben Pyramiden ein Tourismus-Zweig in Adelsdorf etablieren könnte. Die Geflügelzüchter mit Vereinssitz im nahen Wiesendorf überlegen, von Federvieh-Zucht auf die Haltung von Eseln und Kamelen umzusatteln. Auf den Tieren könnten dereinst Touristen durch die Pyramidenlandschaft reiten. Thomas Rittmayer vom gleichnamigen Gasthaus in Aisch hat bereits Pläne, neben Weihnachtsbier künftig auch Pyramidenbier zu brauen.

Ein Kommentar zu „Dank Erd-Pyramiden: Adelsdorf soll Tourismus-Destination werden

  1. …und Hörrlein-Feinkost hat schon dem Vernehmen nach einen „Pyramiden-Kren“ in der Pipeline, der dem Ganzen die scharfe Spitze aufsetzen könnte!

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