Karpfen-Kalender für 2018 bei Unfall verbrannt – Adelsdorf hilft aus!

Bei einem Lkw-Unfall auf einer Autobahn in Norddeutschland sind Anfang August Tausende Nackt-Kalender verbrannt (hier geht es zum Bericht von Bild.de). Nach dem Unfall drohte dem Verlag hinter dem „erotischen Karpfenkalender“ das wirtschaftliche Aus. Doch dank Hilfe aus dem Karpfen-Kompetenzzentrum Adelsdorf könnte die Firma jetzt gerettet werden.

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Die schockierende Nachricht auf bild.de.

 

Bürgermeister Karsten Fisch(!)kal bestätigte dem Adelsdorfer Gemeindeschreiber, dass die Tinte unter den Verträgen zwischen der Gemeinde und dem Verlag trocken sei. Zwar sei der Zeitplan ambitioniert, „aber wir schaffen das“, sagte Fischkal.

 

Schon nächste Woche soll das Foto-Shooting stattfinden. Hinter der Kamera wird Christian Pöllmann stehen, der sich in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Ruf als Fotograf erarbeitet hat. Er freue sich auf die Aufgabe, sagte er dem Adelsdorfer Gemeindeschreiber.

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Bürgermeister Fischkal testete Ende Juli die Wasserqualität im Eisweiher. Foto: Sven Rödig

Als Kulisse für die Aufnahmen dient der gemeindliche Eisweiher. Für Fischkal habe sich das Gewässer während der Sommermonate als geeignete Location für kulturelle Events erwiesen. Ende Juli hatte das Gemeindeoberhaupt persönlich die Wasserqualität getestet, als er bei einem Event für Schüler und Schülerinnen mit dem Boot unterwegs war und dabei auch baden gegangen ist.

 

Während also Fotograf und Kulisse geklärt sind, werden allerdings noch Models gesucht. Für den „erotischen Karpfenkalender“ werden junge Damen gesucht, die den Speisefisch auch im nicht frittierten Zustand eine gewisse Zuneigung entgegenbringen können. Ebenfalls von Vorteil wäre es, wenn die Damen vor der Kamera nicht allzu kälteempfindlich sind. Das Wasser im Eisweiher könnte – je nach Wetterlage in den nächsten Tagen – doch schon etwas kühler sein als beim Fischkal’schen Belastungstest im Juli.

Fischkal will aber das Rettungsprojekt für den Karpfenkalender nicht an Wassertemperaturen scheitern lassen. Er stehe zurzeit in engen Verhandlungen mit Höchstadts Bürgermeister Gerald Brehm. Ziel dieser Gespräch ist es, dass die Models, die nicht im kalten Wasser posieren wollen sich zur Not auch auf dem überdimensionalen Steinkarpfen im Kreisverkehr der B470 in Höchstadt räkeln dürfen.

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2015 war dieses Motiv eines der beliebtesten des Kapfenkalenders.

In diesem Fall müssten lediglich noch Bedenken des Bund Naturschutz ausgeräumt werden, der die Mitte eines Kreisverkehrs nicht als artgerechten Lebensraum für das Schuppentier erachtet. Fischkal verspricht, dass für diesen Fall Karpfen-Experten der lokalen Gastwirtschaften als Karpfenpfleger einspringen würden.

 

An einem Foto-Shooting interessierte junge Damen können sich noch bis Freitag, 8. September, per E-Mail (Rathaus@adelsdorf.de; Betreff „Karpfen“) im Rathaus der Gemeinde melden. Sie sollten am geplanten Termin für das Foto-Shooting am Wochenende 16. und 17. September verfügbar sein.

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